
Bad Oeynhausen(mcs).Der Aufhebung des alten Bebauungsplanes »Nördliches Siekertal« bei gleichzeitiger Aufstellung des neuen Bebauungsplanes »Wohnen am Siekertal« sind am Donnerstag im Stadtentwicklungsausschuss heftige Diskussionen vorausgegangen.
Dabei standen allerdings nicht die geplanten 130 neuen Wohneinheiten auf dem Gelände der ehemaligen Siekertalklinik im Mittelpunk. Vielmehr drehten sich die bisweilen heftigen Wortwechsel um die Auswirkungen der zu fassenden Beschlüsse für die benachbarten Tennisplätze des OTC (diese Zeitung berichtete).
Olaf Winkelmann (SPD) fasste die aus seiner Sicht bestehende Problematik in einer Frage an Arnold Reeker zusammen. Er wollte von dem Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen wissen, ob er garantieren könne, dass der OTC künftig nicht nur den aktuellen Spielbetrieb, sondern sogar den derzeit maximal genehmigten Spielbetrieb aufrecht erhalten könne. Arnold Reeker wollte dies weder bejahen noch verneinen. Das müsse im Verlauf des mit der Aufstellung des neuen Bebauungsplanes in Gang gesetzten Verfahrens geklärt werden, sagte der Fachbereichsleiter.
Auch zur Frage, warum für den alten Bebauungsplan »Nördliches Siekertal« nach der Aufstellung nie eine Bekanntmachung und weitere Verfahrensschritte durchgeführt worden seien, bezog Arnold Reeker Stellung. Es habe sich um einen Bebauungsplan »auf Vorrat« gehandelt. Von dieser Art habe es im Jahr 2000 noch drei weitere für die Oeynhauser Schweiz, den Kurpark und den Sielpark gegeben. Sie seien aufgestellt worden, als noch nicht klar gewesen sei, wie es mit dem ehemaligen Landesbetrieb Staatsbad weitergehen würde. Ziel sei es gewesen, vorhandene Grünflächen zu schützen.
Quelle: WB vom 07.02.2015










