SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Bahn antwortet unzureichend auf 40-Punkte Fragenkatalog der OWL-Abgeordneten

Veröffentlicht am 08.01.2021 in MdB und MdL

Foto: pixabay.com

Die SPD-Landtagsabgeordneten aus Ostwestfalen-Lippe stemmen sich gegen den geplanten Ausbau der ICE-Strecke Hannover-Bielefeld. Sie kritisieren vor allem die Informationspolitik und die immer neuen Details und Planungen zu den verschiedenen Trassenvarianten. Die Abgeordneten aus Ostwestfalen-Lippe wollen einen Ausbau der Bestandsstrecke, der weniger Einschnitte in die Natur mit sich bringen würde. Widerstand regt sich auch bei den vielen Bürgerinitiativen in der Region, die mittlerweile weit mehr als 500 Mitglieder haben.

Noch vor Weihnachten wollten die „Teutonen“ Licht ins Dunkle bringen und verfassten einen Fragenkatalog mit insgesamt 40 Punkten. Die Deutsche Bahn hat diesen nun beantwortet.

Nicht wirklich zufriedenstellend, findet Christian Dahm, heimischer Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion:

„Zunächst bedanken wir uns bei der Bahn für die schnelle Beantwortung unserer Fragen. Allerdings werden diese weitestgehend nicht konkret und zufriedenstellend beantwortet, die Verantwortung beiseitegeschoben. Es ergeben sich daraus eher noch weitere Fragestellungen. Zudem macht es den Anschein, als wären die Planungen des Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Bahn offenbar nicht ausreichend abgestimmt.

Die Planungen des Bundesverkehrsministeriums basieren derzeit ausschließlich auf dem 3. Gutachterentwurf. Daher sind die Fragen zu Fahrzeiten und Fahrzeitenreduzierung nicht beantwortet. Fraglich ist auch, wie bindend das Gutachten ist?

Darüber hinaus scheinen die Investitionssummen der Deutschen Bahn offenbar nicht vorzuliegen. Für uns stellt sich hier die Frage: Kann die Deutsche Bahn überhaupt frei planen? Dabei sind doch Kosten und Kosten-Nutzen von maßgeblicher Bedeutung.

Auch die Frage zum zeitlichen Horizont des Gesamtprojekts könne angeblich nicht beantwortet werden. Dabei wurden in den Telefon- und Videoschalten von Vertretern der Bahn konkrete Zahlen genannt: Trassenfindung bis 2022, Fertigstellung bis 2040.

Zu den Modellvarianten für die Region kann ebenfalls keine Aussage getroffen werden. Die Bahn kann weder etwas zum konkreten Ausbau zwischen Bielefeld – und Porta Westfalica sagen, noch zu einer Ausbauvariante Brake – Bad Oeynhausen.

Auch will sie sich nicht zu Ein- und Ausbindung der Stadt Bad Oeynhausen einlassen. All das trägt nicht gerade zur Offenheit und Klarstellung bei. Dabei ist das gerade für die Region von entscheidender Bedeutung.

Insgesamt ist festzustellen, dass hier nach wie vor Klärungsbedarf besteht. Von dem angekündigten offenen Dialog sind wir derzeit weit entfernt! Ob der Deutschen Bahn die Hände gebunden sind und sie tatsächlich keine Informationen aus dem Bundesverkehrsministerium zu einzelnen Punkten erhalten hat, lasse ich mal dahingestellt. Sollte das so sein, so plädieren wir in jedem Fall zu einem konkreteren Austausch und Absprachen.

Wir wollen den offenen Dialog und dazu gehört auch, dass unsere Fragen beantwortet werden. Das sind wir vor allem auch den Bürgerinnen und Bürgern, die direkt betroffen sind, schuldig. Wir lassen da auch nicht locker und fordern einen Ausbau der Bestandsstrecke zwischen Minden und Haste, weil dieser nach wie vor am kostengünstigsten und umweltverträglichsten wäre.“

 

News der Bundes-SPD

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis am heutigen Donnerstag gebilligt. Achim Post, NRWSPD-Vorsitzender, zur EU-Genehmigung.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Koalitionsausschusses am Wochenende (11. und 12.04.2026) auf Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Reformvorhaben geeinigt. Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027, zu den Ergebnissen.

In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 20.03.2026 hat die SPD-Fraktion Ministerpräsident Wüst aufgefordert, zu den schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Landesministerin Ina Scharrenbach Stellung zu beziehen, die in einer Spiegel-Recherche am 19.03.2026 veröffentlich wurden. Der Ministerpräsident verzichtete darauf, das Wort zu ergreifen. Frederick Cordes, Generalsekretär der NRWSPD dazu.

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: