SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Ausschuss stimmt für Einzelhandelskonzept

Veröffentlicht am 16.05.2008 in Ratsfraktion

Foto: jHuth/pixelio.de

Berichterstattung zur "Neuen Mitte"

Am Mittwoch beschäftigte sich der Stadtentwicklungsausschuss neben dem Radwegeaussbau auch mit dem Einzelhandelskonzept für die "Neue Mitte".

Nach Vorstellungen der Stadtverwaltung sollen das "City-Center" und der Bahnhof einen Gebäudekomplex weichen, in dem das Rathaus, ein Einzelhandelszentrum, die Radstation und ein neuer Bahnhaltepunkt unter einen Dach zusammengefasst werden sollen.

Von Seiten der Stadtverwaltung wurde das Dortmunder Planungsbüro "Junker und Kruse" beauftragt ein Einzelhandeskonzept und ein Gutachten über die Realisierbarkeit zu erstellen. Dieses Einzelhandelskonzept wurde nun den Ausschussmitgliedern von Seiten des Planungsbüro vorgestellt.

Das Konzept erhielt breite Unterstützung von Seiten der Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses. Eine endgültige Entscheidung über das Konzept wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 18. Juni treffen.

Auf der folgenden Seite finden Sie die Berichterstattung der Lokalpresse.

Alle Hände hoch fürs Einzelhandelskonzept
Ausschuss votiert einstimmig

Bad Oeynhausen (juk). Die Frage war ebenso einfach wie grundsätzlich: Warum denn der Stadtentwicklungsausschuss für das Einzelhandelskonzept stimmen sollte, wollte der Vorsitzende Olaf Winkelmann (SPD) von Stefan Kruse wissen. Die Antwort des Gutachters war auch einfach: „Weil’s gut ist“, sagte der Mann vom Planungsbüro Junker und Kruse aus Dortmund, der am Mittwoch mit seiner Kollegin Svenja Krämer das Konzept im Stadtentwicklungsausschuss präsentierte (wir berichteten gestern). Tatsächlich müsse jede Kommune in NRW ein solches Konzept als „Ablehnungsgrundlage“ haben, wenn es um die Genehmigung von neuen Märkten gehe. „Ohne ein Konzept werden Sie bei Auseinandersetzungen Schiffbruch erleiden“, sagte Kruse.

Tatsächlich aber waren alle Fraktionen schon vorher vom Sinn des Konzeptes überzeugt. „Ein solches städtebauliches Steuerungsinstrument war überfällig für Bad Oeynhausen“, sagte Reinhard Scheer (SPD). Da ein Arbeitskreis mit Vertretern aller wichtigen Gruppierungen die Entstehung des Konzeptes begleitet habe, stehe es nun auch auf breiter Basis, so Scheer.

„Das Konzept ist gut und richtig“, sagte auch Kurt Nagel (CDU). „Klar ist aber auch, dass es in einigen Bereichen restriktiv ist.“

Wie berichtet, werden in dem Konzept Richtlinien festgeschrieben, nach denen künftig über die Genehmigung von Handelsflächen entschieden werden soll. Eines der Hauptkriterien soll dabei nach dem Rat der Gutachter sein, dass Neuansiedlungen nicht der Entwicklung der Innenstadt schaden dürfen.

Im Stadtentwicklungsausschuss hoben sich schließlich alle Hände für das Konzept. Die endgültige Entscheidung wird der Stadtrat am 18. Juni treffen.

„Ich bin sicher, dass die Probleme erst danach kommen werden“, sagte Rainer Müller-Held (Grüne/ Bürgerforum). „Ich bin sicher, dass wir permanent Ausnahmen machen werden. Wir können ja schließlich keinen Investor an einen bestimmten Standort zwingen.“

Aus: NW - Bad Oeynhausener Kurier, Freitag 16. Mai 2008

 

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