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Ausschuss für Stadtentwicklung beschäftigt sich mit "Shared Space"-Vorschlag für die Herforder Straße

Veröffentlicht am 07.02.2015 in Ratsfraktion

Der Stadtentwicklungausschuss (ASE) hat sich am vergangenen Donnerstag auch mit dem sog. "Masterplan klimafreundliche Mobilität" beschäftigt. Dieser sieht einen 16-Punkte-Maßnahmenplan mit Umsetzungskosten von über 3. Mio. Euro vor. 

Alle sollen gleichberechtigt sein: Autofahrer, Radler und Fußgänger. Das zumindest ist das Prinzip des sogenannten "Shared Space"-Modells - Dem geteilten Raum. Und genau den schlägt Dennis Stocksmeier vom Büro Planersocietät Dortmund für die Herforder Straße vor. 

Stockmeier schlägt eine versuchsweise Öffnung der Herforder Straße bei gleichzeitiger Umwandlung in einen verkehrsberuhigten Bereich über einen Testzeitraum von 12 Wochen vor. Alle Verkehrsteilnehmer teilen sich den Verkehrsraum gleichberechtigt. Ein Parken in diesem Bereich ist allerdings nicht erlaubt. Solche Straßenzüge gibt es z.B. in der Schweiz und in London bereits. 

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Olaf Winkelmann machte deutlich, dass dies bereits in Bohmte angewendet wird und die Erfahrungen zeigen, dass das "Shared Space" dort zumindest nicht funktioniert.

Kompletter Bericht auf NW.de

 

Kommentare

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Funktioniert nicht?

Hm, hat sich die Situation in Bohmte in den letzten 6 Monaten so gravierend verändert, dass man von "ein voller Erfolg" auf "funktioniert nicht" geschwenkt ist? Der Spiegel berichtete jedenfalls im letzten September sehr positiv http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/alexander-neubacher-buch-total-beschraenkt-verkehr-ohne-schilder-a-993212.html und ich habe auch noch nichts gegenteiliges gehört. Woher also diese Aussage?

Autor: Andreas Edker, Datum: 07.02.2015, 12:17 Uhr


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