SPD Bad Oeynhausen

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No, Nokia - So nicht!

Veröffentlicht am 18.01.2008 in Arbeit und Wirtschaft

Der Mobilfunkhersteller Nokia plant seine Produktionsstätte in Bochum zu schließen, um die Produktion nach Rumänien zu verlagen. Der Auftrag für den Bau der neuen Produktionsstätte wurde bereits 2007 vergeben, man kann davon ausgehen, dass die Schließung seit längeren geplant ist und es im Grund um Gewinnmaximierung geht.

Die NRWSPD solidarisiert sich mit den Mitarbeitern des Nokia-Standortes in Bochum und hat einen Aufruf gegen die Schließungspläne gestartet, der bereits von über 6500 Menschen unterstützt wurde:

NO, Nokia- so nicht!

Eiskalt und berechnend plant Nokia die Schließung des Werkes in Bochum!
Über 2.300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen ihren Job verlieren. Gefährdet sind auch zahlreiche Beschäftigte bei Zulieferern und Leiharbeitsfirmen.

Wir finden uns mit der unverantwortlichen Entscheidung der Manager nicht ab. Wir akzeptieren ein derart marktradikales Vorgehen nicht länger. Wir wollen nicht Marktwirtschaft pur, sondern soziale Marktwirtschaft.
Die Zeit ist reif, sich dagegen zu wehren!

Nein zur Schließung des NOKIA-Werkes in Bochum!
Hier haben Sie Gelegenheit, gegen das Vorgehen von NOKIA zu protestieren und so die Macht der Verbraucher deutlich machen.
Geben Sie ihre Stellungnahme ab, ihre Meinung zählt! Nur öffentlicher Druck kann das Unternehmen zum Einlenken bringen.


Auch Sie können den Aufruf unterstützen: No, Nokia - So Nicht

Auch am Abend gab es gestern wieder Proteste vor dem Werkstor von NOKIA in Bochum. Dort hat Dirk Borhart, von der NRWSPD, Thomas Eiskirch, den wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW, kurz interviewt:

 

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