
Foto: Jaenicke
Die SPD-Verhandlungsführerin bei der Hartz-IV-Reform, Manuela Schwesig, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, im Streit um Bezahlung von Leiharbeitern persönlich zu vermitteln. „Schwarz-Gelb muss endlich einen gemeinsamen und realistischen Vorschlag auf den Tisch legen. Hier ist die Kanzlerin gefragt“, sagte Schwesig der „Bild am Sonntag“.
Es sei nun an Merkel, „die Unordnung in ihren Reihen zu klären, weil es (Arbeitsministerin Ursula) von der Leyen bisher nicht geschafft hat“, sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende weiter. Die Verhandlungen seien „so schwierig, weil die Bundesregierung selbst nicht weiß, was sie will“.
„Wir kämpfen bis zur letzten Minute“
Schwesig bekräftigte die Forderung der SPD, dass Leiharbeiter schon nach einem Monat den selben Lohn wie die Stammbelegschaft erhalten sollen: „Mehr als vier Wochen helfen den meisten Arbeitnehmern nicht. Für uns sind auch sechs Monate nicht akzeptabel, weil die Mehrheit der Leiharbeiter kürzer in einem Betrieb ist.“










