SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Steinmeier trifft Obama

Veröffentlicht am 24.07.2008 in Bundespolitik

Quelle: dpa

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, ist mit dem demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten, Barack Obama, am Donnerstag in Berlin zu einem Gespräch zusammengekommen. In dem rund einstündigen Austausch warb der Außenminister für eine neue transatlantische Agenda.

Nach dem Treffen im Auswärtigen Amt sagte Steinmeier, er habe für eine verstärkte transatlantische Zusammenarbeit insbesondere in den Bereichen Umwelt, Klima sowie Abrüstung und Rüstungskontrolle geworben. Zudem habe er das deutsche Engagement in Afghanistan hervorgehoben und dabei besonders auf den Zusammenhang von zivilem Wiederaufbau und militärischer Absicherung verwiesen. Die Unterredung, betonte der Minister, habe in einer "offenen und vertrauensvollen Atmosphäre" stattgefunden.

"Deutschland und Amerika bleiben im 21. Jahrhundert für einander unverzichtbare Verbündete und Partner", betonte Steinmeier nach dem Gespräch, in dem beide inhaltlich an ihr Telefonat vom April angeknüpft hatten.

Bereits im Vorfeld des Besuchs hatte Steinmeier im Gespräch mit der Zeitung "Die Zeit" begrüßt, dass Barack Obama "bei den Deutschen und den Europäern die Hoffnung auf eine Erneuerung der transatlantischen Beziehungen geweckt" habe. Schließlich habe er selbst schon lange vor Beginn des amerikanischen Wahlkampfs für diese Erneuerung geworben. Der Außenminister verwies darauf, dass das transatlantische Verhältnis in der Nachkriegszeit zu Recht von der gemeinsamen Sicherheitspolitik geprägt gewesen sei. Mit dem Ende der Blockkonfrontation habe sich aber eine "neue Unübersichtlichkeit der Welt" etabliert, die, neben der Überwindung des Kalten Krieges, auch mit dem Aufstieg neuer Mächte wie China, Indien oder Brasilien zusammenhänge. Gemeinsam stärker Nach seinem Gespräch mit dem demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten betonte Steinmeier daher, dass mehr denn je gelte: "Keine der großen Zukunftsherausforderungen können wir alleine lösen: Energieknappheit, Schutz des Weltklimas, gerechter Handel oder weltweite Abrüstung. In all' diesen Bereichen sind wir gemeinsam stärker." Daher macht sich der stellvertretende SPD-Vorsitzende für eine neue transatlantische Agenda stark, "mit der wir unsere Partnerschaft auf eine erneuerte, breitere Grundlage stellen sollten, um den vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam gerecht zu werden." Mehr zum Thema:
 

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